05 September 2010

langeweile geniessen?

zu hause im alltagsstress kommt man ja eher selten zu langeweile, doch wenn man wie wir zur zeit eher kuerzere etappen laeuft und dann schon gegen mittag in der herberge ankommt, kann der tag schon recht lang werden. alle geschaefte machen erst wieder abends auf, also kann man auch kein essen und getraenke einkaufen und mit dem kochen beginnen. es faellt uns allen sichtlich schwer diese spanische gelassenheit zu geniessen und auszukosten, denn so viel zeit zum faul in der gegend herumsitzen (falls man nach 6 uhr aufstehen und 20 kilometern von faul sprechen kann) werden wir zu hause nicht so schnell wieder haben. der weg ist allerdings zur zeit ebenfalls nicht wirklich spannend, es geht ziemlich flach neben nationalstrassen entlang und besondere hoehepunkte sind rar (bis auf die herrlichen sonnenauf- und untergaenge). wir freuen uns alle sehr auf die berge hinter león! ab dort wird es wieder spannender! :-) ich bin froh gute gespraeche mit den anderen dreien fuehren zu koennen. meine mitpilger sind uebrigens:

andrea, gerade fertig studierte psychologin
martin, ihr freund, biologiestudent, die zwei sind in koeln mit dem rad gestartet
markus, lehramtsstudent und gitarrist

man wird leider nur an teilen des koepers braun, wie die jungs beweisen :-)
die strecke der letzten drei tage

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hi Lena!
Da bist du ja jetzt richtig gefordert; aus dem Bauch heraus zu leben und dich mit dir selbst zu begnügen!
Aus dem Nichts etwas zu schaffen ist wahre Lebenskunst!
Du bist doch kreativ!
Ich vertraue dir!
Bis bald!!!!
LY