13 August 2011

viele Huegel am Samstag

So, nachdem der gestrige Tag ueberstanden ist gehts jetzt mit der Laune bergauf...und leider auch mit der Wegstrecke ;-) :-)

Ich bin heute Morgen in Avilés in den Zug gestiegen, es waren auch noch zwei, drei weitere Pilger dabei, das heisst ich bin nicht die einzige, die die ueber 40 Kilometer lange Strecke heut abkuerzt. Die meisten von uns sind dann in einem kleinen, mit Nebel verhangenen Oertchen namens Muros de Nalón ausgestiegen. Von dort aus bin ich dann die weiteren rund 20 Kilometer bis an den Zielort Soto de Luina gelaufen. Es war heute wieder ziemlich sonnig und der Weg fuehrte staendig bergauf und wieder bergab. Dafue fuehrte er aber auch nicht ueber asphaltierte Strassen, sondern durch Euklypthuswaelder. Einmal lief man den Berg eine ganze Weile steil bergauf und hatte dann oben angekommen einen wunderbaren Blick aufs Meer und ein kleine Bucht. Beim Abstieg nach unten muss ich irgendwo ein Schild verpasst haben (obwohl das wohl mehreren passiert ist, wie ich vorhin hoerte), auf jeden Fall landete ich auf einer Baustelle. Ich bin dann dort entlang gestapft, hab mir mit Dornen das Bein aufgekrazt und musste eine ziemlich steile Schotterwand hinunterrutschen. Danach wusste ich nicht mehr wo ich war, habe eine Ehepaar im Auto gefragt und die haben mich kurzerhand eingepackt und das kurze Stueck zurueck zum Camino mitgenommen. Spaeter habe ich dann auch zwei der Pilgerinnen aus dem Zug wieder getroffen und wir kamen dann zusammen an der Herberge an. Die befindet sich heute in einem sehr schoenen, alten Schulgebaeude. Ich zeige das naechste Mal vielleicht ein Bild davon, heute geht das an diesem PC nicht, ausserdem ist das Internet hier sehr teuer.

PS: Ich habe einen neuen Hut! Bild folgt dann ebenfalls spaeter.

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