Heute Morgen war der Start zwar noch trocken, aber nach ungefaehr 1,5 Stunden fing es ziemlich stark an zu regnen. Es hat bis jetzt noch nicht aufgehoert und wenn man sich nur 2 Sekunden nach draussen begibt ist man klitschnass. Einige kennen ja meine Tueten- Konstruktion, die mich vor Regen schuetzen soll: Es funktioniert nur begrenzt. Mein Rucksack ist oben und am Boden (und dadurch auch meine darin liegenden Jacke) durchgeweicht. Die Tuete, die mich selbst trocken halten soll geht ja leider nur bis zum Anfang der Oberschenkel, das heisst, dass die Hose ebenfalls fast gaenzlich nass ist. Ueber Beine, Arme und Gesicht rede ich mal lieber gar nicht. Das Schlimmste am Regen sind aber definitiv die Schuhe. Nach ungefaehr 5 Kilometern Dauerregen spuerte ich langsam wie das Wasser durchkam. Nach 2 Stunden dann lief ich mit Schmatzgeraeuschen und irgendwie fuehlten sich meine Fuesse an, als klebten sie am Boden fest. Hier in Arzúa laeuft der Nordweg ja jetzt mit dem Camino Francés zusammen und dementsprechend voll sind die Herbergen. Wir Nordpilger hatten zuvor schon Berichte gehoert, dass Francéspilger auf den Nordweg wechseln, weil ihnen der Hauptweg zu voll sei und, dass sich um Betten gepruegelt wird. Als ich hier in Arzúa ankam war die staedtische Herberge schon voll, es blieb also nur eine teurere, private Herberge, aber immerhin habe ich ein Bett bekommen. Ich glaube es hat jetzt auch aufgehoert so stark zu regnen, deshalb werde ich jetzt schnell in den Supermarkt flitzen. Hoffentlich hilft das Zeitungspapier in den Schuhen, sonst muss ich morgen in FlipFlops laufen.
Es sind jetzt also nur noch zwei Tage bis nach Santiago :-) Am Mittwoch werde ich dort ankommen, Donnerstag faehrt dann der Bus zurueck nach Duesseldorf, wo ich am Freitagabend ankomme.
1 Kommentar:
Lenchen ich wünsch Dir noch ganz wunderbare Tage. Die Photos sehen toll aus. Bin sehr gespannt auf die "persönliche Berichterstattung" ;)
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